Minimalinvasive Operationen

Die "Schlüsselloch-Chirurgie" in der UCC-Düsseldorf


Bei minimalinvasiven Operationen handelt es sich um alle Bauchoperationen bei denen der Zugang nicht mehr über einen Bauchschnitt erfolgt, sondern über einige wenige Millimeter lange Inzisionen.
Die Operation erfolgt dann über ein Video-Kamera-System, der Operateur hat über einen Monitor ein optimale Einsicht in das OP-Gebiet. Durch ein vergrößertes Bild, das die Kamera vom Operationsgebiet liefert, ist trotz der kleinen Zugänge die hervorragende Sicht im Operationsgebiet gegeben.
Die Vorteile liegen in den kaum Beschwerden verursachenden kleinen Schnitten, sowie der raschen Belastbarkeit nach der Operation. Ein weiterer Vorteil ist ein kosmetisch ansprechendes Ergebnis.

Folgende Operationen können ambulant minimal-invasiv durchgeführt werden:

Diagnostische Laparoskopie

Oft bestehen über einen längeren Zeitraum Bauchschmerzen, die auch nach umfangreicher Diagnostik nicht ursächlich zu klären sind. Hier kann in Absprache mit Ihrem Hausarzt oder Internisten eine Bauchspiegelung weiterführen und zur Abklärung beitragen.

Appendektomie

(Entfernung des Blinddarmwurmfortsatzes)

Immer wiederkehrende rechtsseitige Unterbauchschmerzen können durch eine chronische Entzündung des Blinddarmwurmfortsatzes verursacht sein. In diesen Fällen ist eine diagnostische Spiegelung der Bauchhöhle zum Ausschluss anderer Erkrankungen wie z.B. Eierstockzysten mit gleichzeitiger Appendektomie sinnvoll.

Gallenblase intraoperativ nach Präparation

Gallenblase intraoperativ nach
Präparation

Cholecystektomie

(Entfernung der Gallenblase)

Gallenblasensteine, die Schmerzen, Koliken oder Entzündungen verursachen, stellen eine Indikation zur Gallenblasenentfernung dar. Hierzu sind insgesamt vier kleine Inzisionen erforderlich.


Versorgung von Leistenbrüchen (Herniotomie, TAPP)

Blick auf einen Leistenbruch von innen aus dem Bauch- raum

Leistenbruch nach operativer Ein-
lage des Kunststoffnetzes, das die
Bruchpforte verschließt und die
Leiste abdeckt

Leistenbruch nach operativer Einlage des Kunststoffnetzes

Blick auf einen Leistenbruch von
innen aus dem Bauchraum

Bei der laparoskopischen Versorgung von Leistenbrüchen wählt man nicht den Zugang über einen klassischen Leistenschnitt, sondern nimmt den Weg durch die Bauchhöhle. Hierbei betrachtet man den Bruch von innen, wo er entsteht.
Besonders sinnvoll ist diese Methode bei bereits voroperierten Leistenbrüchen, da von innen noch keine Narben vorliegen, sowie bei beidseitigen Brüchen, da hier beide Seiten über den gleichen Zugang operiert werden können. Der Verschluss der Bruchpforte erfolgt durch die Einlage eines Kunststoffnetzes.


Verwachsung zwischen Gro&stlig;netz und Bauchdecke

Verwachsung zwischen Großnetz
und Bauchdecke

Adhäsiolyse (Lösung von Verwachsungen)

Alle Bauchoperationen, auch kleinere wie eine Blinddarmentfernung, können im Bauchraum Verwachsungen hinterlassen. Diese sind häufig Ursache für wiederkehrende krampfartige Schmerzen. Hier kann das laparoskopische Lösen Abhilfe schaffen.


Varicocelenclippung (Krampfader am Hoden)

Gerade bei jungen Männern gibt es erweiterte Venen (Krampfadern) am Hoden, die die Zeugungsfähigkeit beeinträchtigen können. Hier werden am inneren Leistenring die Gefäße aufgesucht und im sicheren Abstand vom Samenleiter unterbunden, so dass sich die Krampfadern zurückbilden können.

Viele weitere Operationen sind heute ohne großen Schnitt laparoskopisch durchführbar. Sie gehören jedoch nicht unbedingt in das Spektrum ambulanter Eingriffe, sondern aufgrund ihres Risikoprofils in eine stationäre postoperative Überwachung.

Sie können sich hierzu gerne von uns beraten lassen, mit entsprechend spezialisierten Kliniken arbeiten wir zusammen.

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